Riskantes Surfen über WLAN-Hotspots: Mobile Geräte meist ohne Schutzprogramme

Wer mit Laptop, Tablet oder Smartphone unterwegs im Internet surfen möchte, kann dafür öffentliche WLAN-Netze nutzen, wie sie in Internetcafés, Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Gastronomie angeboten werden. 40 Prozent der Deutschen nutzen diese Möglichkeit. Dies geht aus einer Studie hervor,
die im Auftrag des Anbieters IT-Sicherheits-Software Kaspersky erstellt wurde.
Diese öffentlichen Internetverbindungen seien teilweise jedoch nur schlecht oder gar nicht gesichert und können daher eine Gefahr für die Daten und Privatsphäre der Anwender darstellen, heißt es in einer Mitteilung von Kaspersky.
Das Unternehmen rät davon ab offene WLAN-Netze zum Versand oder Empfang von E-Mails mit sensiblen Inhalten zu nutzen. Auch von privaten Aktivitäten wie Social Networking in ungeschützten WLAN-Hotspots ist abzuraten. Viele Websites stellen keine gesicherte SSL-Verbindung zum Anwender her, der Datenverkehr sei somit leicht abzufangen. Trotz dieser Gefahren verzichten laut der Studie 16 Prozent der Laptop-Besitzer, 50 Prozent der Benutzer von Macbooks und 65 Prozent der Smartphone-Anwender nach wie vor auf geeignete Schutzprogramme.
Auf der Website BSI FUER BUERGER erhalten Sie Infos zur sicheren Nutzung fremder WLANs.

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