Ein frohes neues Jahr

feuerwerkIch wünsche allen einen guten Rutsch in das neue Jahr. Lasst es euch gut gehen und wenn ihr gute Vorsätze habt, versucht sie einzuhalten, wie jedes Jahr 🙂

Ich verabschiede mich für dieses Jahr und bedanke mich bei allen Lesern, die mich  unterstützt haben. Es hat wirklich Spaß gemacht.
Bis dahin alles Gute, wir sehen uns im Jahr 2013, dann wieder mit spannenden Themen rund um die IT-Sicherheit, den Datenschutz, Cloud Computing, und vieles mehr….
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Datenschützer, die überforderte Zunft

Im Zuge der schier unermesslich erscheinenden Skandale in den letzten Jahren hat sich inzwischen wahrscheinlich herumgesprochen, dass sich jedes Unternehmen um den Datenschutz kümmern muss. Der Gesetzgeber sieht dafür verschiedene Rahmenbedingungen vor – angefangen bei einem jährlichen Datenschutzbericht an die Aufsichtsbehörde (also den jeweils zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten) bis zu einem eigenen betrieblichen Datenschutzbeauftragten ab einer gewissen Unternehmensgröße respektive ab einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern, die mit personenbezogenen Daten umgehen müssen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Internet: das Ende der Privatspähre?

Die Privatsphäre im Internet wird mit dem Browseraufruf abgelegt. Sich völlig anonym im Alltag zu bewegen, ist heute so gut wie unmöglich. Ob beim Telefonieren, beim Einkaufen, bei der Urlaubsbuchung, beim Arztbesuch oder beim Surfen im Internet, fast immer werden jede Menge persönliche Daten erfasst. Zum Teil ganz offensichtlich, aber sehr oft auch ohne unser Wissen. Für einen großen Teil der verfügbaren Daten von uns sind wir aber auch selbst verantwortlich, weil wir ausgesprochen freizügig mit Angaben zur eigenen Person umgehen. Wie schnell ist ein Gewinnspielformular mit Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum usw. ausgefüllt, eine Kundenkarte registriert und ein Profil in einer Online-Community angelegt?

Es macht Sinn, darüber nachzudenken, welche Datenspuren hinterlassen werden und welche Auswirkungen das haben kann. Seien Sie  nicht zu großzügig mit Ihren Daten und füllen Sie nicht jedes Formular aus ohne darüber nachgedacht zu haben ob das notwendig ist.

Viele Internetdienste wie z.B. GMail, Facebook, Dropbox, usw.  spionieren uns ganz legal aus. So genannte Trackingcookis begleiten uns auf unserem Weg durch das Internet, sammeln Daten und erstellen Profile wo es nur geht. Natürlich, alles nur zu unserem Besten, um uns Hilfestellung z.B. bei der Auswahl von Produkten zu geben.

„E-Mails können auf ihrer Reise leicht abzufangen werden. Aber auch E-Mails, die bei Freemailern gehostet werden, dürfen von Providern und staatlichen Stellen eingesehen werden, ohne Durchsuchungsbefehl und ohne Kenntnis des Account-Inhabers. Eigentlich können wir allen Nutzern nur dringend raten, E-Mails nicht unverschlüsselt zu verschicken oder bei Freemailern zu lagern. Allerdings sind die Verschlüsselungsverfahren nicht immer einfach zu handhaben.

„Die Datenspionage sowohl von staatlicher Seite als auch von Internet-Diensten wie  zu.B. Google nimmt stetig zu – ohne dass der Nutzer davon wirklich etwas mitbekommt. Denn wer kämpft sich schon durch Dutzende Seiten von AGB?

Mitte Oktober hat der Oberste Gerichtshof von North Carolina übrigens ein Urteil gefällt, dass es Internetkonzernen wie Google und Yahoo erlaubt, ganz legal die Nachrichten ihrer Nutzer zu lesen. Als einer der letzten großen Internet-Dienstleister hat am 19. Oktober nun auch Microsoft seine Nutzungsbedingungen an die neue Gesetzeslage angepasst.

Sehen Sie in dieser Infografik welche Internetprovider besonders großzügig mit der Herrausgabe Ihrer persönlichen Daten sind.