Die Vereinbarkeit von Privatsphäre und GoogleGlass

Es wird noch Monate dauern, bis wir die Datenbrille Google Glass kaufen können, doch scheint diese Brille schon jetzt einen richtigen Hype auszulösen. Neugierde und Visionen rund um diese Brille animieren mögliche User, Softwareentwickler und natürlich auch die Werbeindustrie immer neue Ideen rund um diese Brille zu entwickeln. Dabei ist die Frage ob Google Glass das Smart Phone ablöst und in welcher Form  nur eine von vielen.

Als technikbegeisterter Mensch, klingt alles rund um diese Brille für mich erst einmal faszinierend und weckt meine Neugierde und natürlich auch Vorfreude.

Doch zuerst einmal ein kleiner Film, der Google Glass und die Funktionalität beschreibt.

Nicht schlecht, da kommt schnell Freude und Begeisterung auf.

Wie das bei allen schönen neuen Dingen so ist, es gibt bei genaueren Hinsehen immer wieder eine zweite Seite der Medaille, die leider Ernüchterung in die schönen neue Welt bringt.

Wie u.a. der Artikel: „Die dunkle Seite von Google Glass“ beschriebt, wird es mit der Google-Brille möglich sein, Menschen unbemerkt zu fotografieren und zu filmen. Mit seiner Weigerung, darüber zu reden, geht Google ein Risiko ein.

Es regt sich Wiederstand unter Datenschützern und sicherheitsbewussten Menschen. Dürfen die, Google den das? Wollen wir, Anwender den das? Och, wo bleibt den da der Spass, werden viele sagen? Der kommt dann ganz schnell, wenn die so gewonnenen Daten missbraucht, verkauft oder auf anderem Wege zu z.B. Geld gemacht werden. Selbst US-Kongressabgeordnete fragen Google mittlerweile nach der Vereinbarkeit von Privatsphäre und GoogleGlass. Auf diese Argumentation können wir dann gespannt sein.

Die vorhandenen Funktionen sind noch sehr begrenzt, da sich Google Glass noch in einem frühen Stadium befindet. Alle die sich aber mit der Datenbrille und deren Möglichkeiten beschäftigen, sehen unbegrenztes Potential für ihre Zukunft.

Wie könnte es weitergehen?

Die Kreativagentur Playground aus Toronto hat sich diese und viele andere Möglichkeiten der neuen Datenbrille überlegt und filmisch umgesetzt. Unter dem Titel “What If We Had Glass?” könnt ihr hier die Zukunft mit der Google Datenbrille bestaunen.

Tatsache ist, dass die meisten der gezeigten Features bereits heute von Google oder anderen Firmen auf unseren Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Google Maps oder Google Goggles sind bereits Realität.

Wird Google Glass bald unser Leben in dieser Art begleiten?

Ausblick auf die Zukunft

Dieses Videos soll überspitzt einen Ausblick auf die Zukunft geben. Die Frage bleibt zu klären, ist das wirklich überspitzt? Ich mag garnicht daran denken welche Werbeflut zukünftig auf uns hereinbricht.

Schöne neue Werbewelt, ungeahnte Möglichkeiten.

No Go’s der Google-Glass-Träger

Na ja, es gibt sie zwar noch nicht, aber…

Hier schon einmal ein Ausblick auf die No Go’s der Google-Glass-Träger 🙂

Viele Spass beim Entwickeln von Visionen.

athome-it.de Artikel: Internet: das Ende der Privatspähre?

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Datenschutz & Datensicherheit, wo liegt eigentlich der Unterschied?

Immer wieder werde ich gefragt, wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Datenschutz & Datensicherheit, ist doch alles eins, doch ist es das wirklich?

Datensicherheit

Bei der Datensicherheit handelt es sich um Maßnahmen, mit denen Daten gesichert werden (z.B. Backups, physische Maßnahmen zum Schutz vor Datenverlust, entsprechendes Benutzerverhalten zum Schutz vor Datenverlust). Datenverluste können im wesentlichen durch die folgenden drei Möglichkeiten entstehen:

  • Hardwarebezogene Datenverluste
  • Softwarebezogene Datenverluste
  • Anwendungsbezogene Datenverluste

Datenschutz

Sachgerechter Datenschutz kann und vor allen soll vor dem Verlust wichtiger Daten schützen und betrifft u.a. auch die ordnungsgemäße Erhebung, Sammlung und Verwendung personenbezogener Daten (EU-Datenschutzrichtlinie, Bundesdatenschutzgesetz, Landesdatenschutzgesetz). In diesem Zusam­men­hang ist natürlich auch der Schutz der Pri­vat­sphäre zu sehen. Jeder soll selbst bestim­men kön­nen, wem er wann wel­che sei­ner Daten und zu wel­chem Zweck zugäng­lich macht.

Einfacher gesagt als getan, der ste­tig zuneh­men­den Sammelung, Spei­che­rung, Weitergabe, Vernetzung und Nut­zung von Daten durch die rasante Weiterentwicklung der Technik, wie z.B. Email, Inter­net, Mobil­te­le­fone, soziale Netz­werke usw. steht eine zunehmende Gleich­gül­tig­keit und natürlch auch Unwissenheit, sowie eine Überforderung der Menschen und Unter­neh­men ent­ge­gen, in deren Augen Daten­schutz kei­nen oder nur einen gerin­gen Stel­len­wert hat.

Die welt­weite Ver­net­zung und eine Ver­la­ge­rung von Daten in Län­der, in denen deut­sche und euro­päi­sche Ge­setze zum Datenschutz keine Gül­tig­keit haben, machen diesen oft wir­kungs­los oder erschwe­ren ihn zumin­dest.

Datenschutz und die persönlichen Daten

Das Thema Datenschutz wird zukünftig einen größeren Stellenwert einnehmen müssen. Datenschutz schützt nicht nur die persönlichen Daten, sondern bewahrt auch die Reputation jedes einzelnen. Wer möchte schon gern mit peinlichen Bildern vom Arbeitgeber oder anderen Personen konfrontiert werden?

Eine Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema sollte sich eigentlich niemand leisten.