Überwachungsstaat – Die geheuchelte Empörung der Bundesregierung

In der NSA-Affäre stellt sich die Bundesregierung als wackere Kämpferin für den Datenschutz ihrer Bürger dar. Tatsächlich zeigen vertrauliche Papiere jedoch das Gegenteil. Hinter den Kulissen findet nicht nur ein reger Datenaustausch mit britischen und amerikanischen Geheimdiensten statt, deutsche Dienste sind auch stolz auf die ausgesprochen enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die man gerne noch ausbauen möchte. Und nicht nur das: Ein vertrauliches Papier aus dem Bundesinnenministerium für die laufenden Koalitionsverhandlungen zeigt, dass man sich auch im Inland noch mehr Überwachung wünscht. Das lässt auch die Verhandlungen zum AntiSpy-Abkommen in einem anderen Licht erscheinen: Unternehmen und Kanzlerhandy bitte nicht! Der Normalbürger soll offenbar noch stärker durchleuchtet werden. Weitere Infos: ARD Monitor 

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BND und NSA Zusammenarbeit und die Doppelzüngigkeit zur Geheimdienstarbeit

ARD Fakt berichtet über die Zusammenarbeit von BND und NSA .. incl. Any Müller Magun .. Seit der Abhörskandal publik wurde, sind die amerikanische NSA und der britische GCHQ in aller Munde, die Empörung ist riesengroß. Vergleichsweise gut ist bisher unser BND dabei weggekommen. Von deutschen Politikern heißt es immer wieder, die deutschen Geheimdienste operieren angeblich in einem engen gesetzlichen Rahmen und werden streng kontrolliert. Doch viele wissen wenig über die Aktivitäten der deutschen Geheimdienste. Fakt ist, dass auch der BND Zugriff auf die großen Internetknoten hat und dort große Mengen von Kommunikationsdaten abgreift. Auch ist bekannt, dass der deutsche Geheimdienst über Software zur Auswertung der gewonnenen Kommunikationsdaten verfügt.

Spam oder nicht Spam?: Eigentlich keine Frage

Der neueste Trick unter Spammern ist so simpel wie irritierend: Heise Security berichtete über Spam-Versender, die wenige Minuten nach der eigentlichen Spam-Mail eine weitere Mail hinterherschicken, die den Empfänger bittet, den Spam-Ordner seines E-Mail-Programms zu prüfen. Dort sei vermutlich eine „wichtige Nachricht“ gelandet, die wohl versehentlich als Spam eingestuft worden sei. Im folgenden Text wird die Betreffzeile der ersten Nachricht zitiert. Die Nachfolgemails werden zum Beispiel mit „Falsche Einstellung Ihres Spam Filters“ betitelt. Nutzer sollten sich nicht irritieren lassen und die Mails wie gewohnt löschen. Grundsätzliche Tipps zum Umgang mit Spam finden Sie auf den BSI für Bürger Webseiten.