Was ist das Darknet?

Wer im Internet etwas finden will, nutzt Suchmaschinen wie Google und Co. Es gibt scheinbar nichts, was sie nicht sehen. Aber: Mit dem Internet ist es wie mit einem Eisberg – die Spitze entspricht dem öffentlichen Teil, den herkömmliche Suchmaschinen erfassen können. Der viel größere Bereich unter Wasser – das sogenannte Deep Web – bleibt ihnen und damit uns verborgen.

Mittlerweile existieren im Darknet die üblichen Dienste wie E-Mail, Chats und soziale Netzwerke. Vor allem gibt es dort aber auch Online-Shops. Und weil die nicht kontrolliert werden können, sind wir beim Problem:

Die Anonymität macht das Darknet zum Tummelplatz für illegale Machenschaften. Drogen, Waffen und illegale Pornographie können hier unbehelligt gehandelt werden.
Aber: Das Darknet kann in Zeiten der digitalen Überwachung auch persönliche Grundrechte sichern. Vor allem in autoritär regierten Staaten bietet es politischen Aktivisten die Möglichkeit zu Organisation und Widerstand.
Das Darknet wirft also spannende Fragen auf: Wollen wir im Internet anonym bleiben – mit allen Konsequenzen? Ist das Darknet Fluch oder Segen? Weil es bisher noch ein Randphänomen ist, liegen die Antworten darauf noch mit dem Großteil des Eisbergs im Dunkeln.

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