Smarte Spione – Die eingebaute Überwachung

Die Heizung zeichnet auf, wann Sie ins Bett gehen, der Kühlschrank weiß, ob Sie vorher noch ein Bier getrunken haben, der Fernseher vermerkt, was Sie am liebsten anschauen. Wen sowas interessiert? Ihre Versicherung bestimmt. Einbrecher natürlich. Und vielleicht Ihren Chef, wenn Sie mal krankgeschrieben sind. „X:enius“ testet, was die smarten Helfer zu Hause über uns wissen – und wem sie es verraten.

Wann gehen Sie ins Bett? Hatten Sie vorher noch ein Bier? Ihre Heizung und ihr Kühlschrank wissen das. Der Rauchmelder zählt, wie viele Menschen in welchen Zimmern übernachten. Und der smarte Fernseher merkt sich genau, was Sie wann am liebsten anschauen.

Von der Lampe über die Personenwaage bis zum Stromzähler bieten moderne Haushaltsgeräte smarte Funktionen – und damit automatisch auch Überwachungsmöglichkeiten. Sie produzieren Tausende von Daten über uns. Oft schicken sie diese Daten auch ungefragt an Hersteller, Provider oder Datenhändler, die daraus Persönlichkeitsprofile erstellen. Für diese Profile interessiert sich längst nicht mehr nur die Werbeindustrie.

Kriminelle können damit Einbrüche besser planen, Arbeitgeber mehr über ihre Mitarbeiter und Krankenversicherungen über ihre Kunden erfahren. „X:enius“ trifft Hacker und Sicherheitsexperten, die testen, was die smarten Helfer zu Hause über uns wissen, und wir erfahren, wie wir unsere Privatsphäre in der vernetzten Welt schützen können.

Quelle: Arte

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