Das Internet der Dinge / Internet of Things einfach erklärt

Das Internet der Dinge (auch englisch Internet of Things, Kurzform: IoT) beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden z. B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücken eingearbeitet.

Quelle: Wikipedia

Quelle:Stadtwerke München

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Internet der Dinge

Wie wird der Alltag von morgen aussehen? Ohne Vernetzung via Internet ist er nicht mehr denkbar, sagen die Experten. Doch da gibt es noch große Sicherheitslücken.

Das „Internet der Dinge“ soll den Alltag erleichtern. Mit dem „Smart Home“ etwa kann man bequem zum Beispiel seine Wohnungsbeleuchtung anschalten oder schon morgens im Bett den Kaffeeautomaten anwerfen. Weitere Anwendungsgebiete des „Internet der Dinge“ sind „Connected Cars“ in der Automobilindustrie, das „Smart Metering“ in der Versorgung oder „eHealth“ im Gesundheitswesen.

Der Begriff „Internet der Dinge“ bedeutet, dass der PC zunehmend durch kleine intelligente, über Internet vernetzte Computer (Wearables) ersetzt wird, die überall angebracht sind, nicht mehr auffallen und den Menschen bei allen Tätigkeiten unterstützen. Probleme gibt es mit Datenschutz, den Kosten und der Nutzung der einzelnen Informationen durch Firmen.

Die Firmen haben sich längst dem Trend angeschlossen. Samsung will bis zum Jahr 2017 seine Technik so weit entwickeln, dass 90 Prozent der Geräte mit dem „Internet der Dinge“ verbunden sind. Bis 2030 soll IoT 14,2 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung beitragen. Das geht aus aktuellen Studien hervor.

Das „Internet der Dinge“ befindet sich sicherheitstechnisch noch in der Experimentier-Phase. Bis es auf den Markt kommt, müssen vorhandene Sicherheitslücken geschlossen werden. Wie kontrollierbar macht sich der Mensch – wer bekommt zum Beispiel die Daten, wenn der Smart-Home -Nutzer seinen Kaffee trinkt oder sein Licht einschaltet?

Quelle: ARD-Mittagsmagazin

Smarte Spione – Die eingebaute Überwachung

Die Heizung zeichnet auf, wann Sie ins Bett gehen, der Kühlschrank weiß, ob Sie vorher noch ein Bier getrunken haben, der Fernseher vermerkt, was Sie am liebsten anschauen. Wen sowas interessiert? Ihre Versicherung bestimmt. Einbrecher natürlich. Und vielleicht Ihren Chef, wenn Sie mal krankgeschrieben sind. „X:enius“ testet, was die smarten Helfer zu Hause über uns wissen – und wem sie es verraten.

Wann gehen Sie ins Bett? Hatten Sie vorher noch ein Bier? Ihre Heizung und ihr Kühlschrank wissen das. Der Rauchmelder zählt, wie viele Menschen in welchen Zimmern übernachten. Und der smarte Fernseher merkt sich genau, was Sie wann am liebsten anschauen.

Von der Lampe über die Personenwaage bis zum Stromzähler bieten moderne Haushaltsgeräte smarte Funktionen – und damit automatisch auch Überwachungsmöglichkeiten. Sie produzieren Tausende von Daten über uns. Oft schicken sie diese Daten auch ungefragt an Hersteller, Provider oder Datenhändler, die daraus Persönlichkeitsprofile erstellen. Für diese Profile interessiert sich längst nicht mehr nur die Werbeindustrie.

Kriminelle können damit Einbrüche besser planen, Arbeitgeber mehr über ihre Mitarbeiter und Krankenversicherungen über ihre Kunden erfahren. „X:enius“ trifft Hacker und Sicherheitsexperten, die testen, was die smarten Helfer zu Hause über uns wissen, und wir erfahren, wie wir unsere Privatsphäre in der vernetzten Welt schützen können.

Quelle: Arte

Das Internet der Dinge (Internet of Things)

Seit einiger Zeit häufen sich die Fragen zum Internet der Dinge (Internet of Things). Was ist das überhaupt? Das Ziel des Internet der Dinge ist es, die virtuelle mit der realen Welt zu vereinen. Die Kaffeemaschine und der Kühlschrank, die Zahnbürste und sogar Toiletten, Sensoren am Körper und im Handy – mehr und mehr Alltagsgegenstände sollen miteinander kommunizieren und und uns das Leben leichter machen. Abgesehen davon macht es natürlich auch das Leben der Datensammeler leichter und viele weitere Diskussionen  zum Thema Datenschutz sind zu erwarten.

Dieser Film thematisiert den Netzentwurf des Internets der Dinge.

Idee & Umsetzung des Films
haendel-records.de, netzmacht.de