Politik 4.0 – Online-Manipulation der Wähler

Seit Tagen wird intensiv über den Einsatz von Bots im Bundestagswahlkampf diskutiert. Ausgelöst hat die Debatte Alexander Nix, Chef von Cambridge Analytica. Er behauptet, Donald Trump habe die US-Präsidentschaftswahl allein dank Big-Data-Analysen seiner Firma gewonnen. IT-Experte Peter Welchering relativiert das.

 

Quelle: ARD Mediathek

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Wie Social Bots die allgemeine Meinung beeinflussen können.

Was im Netz steht, stimmt denken viele. Das stimmt so aber leider nicht.
Hinter vielen Themen die in den Sozialen Netzwerken verbreitet werden, stehen meistens auch vielfältige Interessen. Mit der Wahrheit hat das oft nicht mehr viel zu tun.

Die Meinungen im Netz lassen sich durch so genannte Social Bots gezielt manipulieren. Social Bots sind Roboterprogramme, die vorgeben, ein Mensch zu sein. Sie nehmen an Unterhaltungen teil, haben eigene Accounts und teilen Informationen. Zu finden sind diese Bots in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, usw.

Social Bots werden gezielt programmiert, so dass sie zu einem speziellen Thema, aktuell z.B. Wahlkampfthemen, im Internet Stimmung machen. Sie verfassen eigene Botschaften oder verschicken auf einen Schlag tausende Links oder Texte.Eine Handvoll Bots können eine Wirklichkeit vorgaukeln, die keineswegs ein echtes Abbild der öffentlichen Meinung ist.Damit lässt sich u.a. eine politische Diskussion in einem Land gefährlich beeinflussen. Bislang geschieht dies weitgehend ungestört im Netz.

Gesetze gegen Social Bots gibt es nicht. Gewöhnliche Nutzer können kaum erkennen ob es sich um Social Bots handelt. Der gezielten Meinungsmache kann nur entgehen, wer sich aus vielen Quellen informiert – und eben nicht nur im Netz.


Quelle Video: quer

#Filterbubble – Wie Facebook das Weltbild seiner Nutzer beeinflusst

Manchmal ist es schon ein wenig unheimlich: Wer online Artikel zu seinem Lieblingsthema liest, bekommt von Facebook noch mehr Artikel zum selben Thema angezeigt. Wie der Facebook-Algorithmus funktioniert, ist selbst für die hartnäckigsten Hacker nach wie vor ein Rätsel.

Die Facebook-Filter sind nicht förderlich für die Demokratie

Für Netzjournalistin Ingrid Brodnig ist klar, dass Facebook eine selektive Wahrnehmung der Welt verstärkt. Sie sieht darin ein Problem für die Gesellschaft: „Eine Demokratie funktioniert nur mit gesellschaftlichen Konsens und umso problematischer ist es, wenn ich mit Andersdenkenden weniger und weniger in Kontakt komme.“ Eine von Facebook-Mitarbeitern erstellte Studie soll die Vorwürfe jetzt entkräften. Doch wer sich die Studie genauer anguckt, erkennt schnell, dass Facebook darin indirekt zugibt, Beiträge von ideologisch Andersdenkenden zu filtern. Eine kritische Auseinandersetzung mit einem der umstrittensten Digital-Themen der Gegenwart.

Quelle: http://www.mittagsmagazin.de

Die Vereinbarkeit von Privatsphäre und GoogleGlass

Es wird noch Monate dauern, bis wir die Datenbrille Google Glass kaufen können, doch scheint diese Brille schon jetzt einen richtigen Hype auszulösen. Neugierde und Visionen rund um diese Brille animieren mögliche User, Softwareentwickler und natürlich auch die Werbeindustrie immer neue Ideen rund um diese Brille zu entwickeln. Dabei ist die Frage ob Google Glass das Smart Phone ablöst und in welcher Form  nur eine von vielen.

Als technikbegeisterter Mensch, klingt alles rund um diese Brille für mich erst einmal faszinierend und weckt meine Neugierde und natürlich auch Vorfreude.

Doch zuerst einmal ein kleiner Film, der Google Glass und die Funktionalität beschreibt.

Nicht schlecht, da kommt schnell Freude und Begeisterung auf.

Wie das bei allen schönen neuen Dingen so ist, es gibt bei genaueren Hinsehen immer wieder eine zweite Seite der Medaille, die leider Ernüchterung in die schönen neue Welt bringt.

Wie u.a. der Artikel: „Die dunkle Seite von Google Glass“ beschriebt, wird es mit der Google-Brille möglich sein, Menschen unbemerkt zu fotografieren und zu filmen. Mit seiner Weigerung, darüber zu reden, geht Google ein Risiko ein.

Es regt sich Wiederstand unter Datenschützern und sicherheitsbewussten Menschen. Dürfen die, Google den das? Wollen wir, Anwender den das? Och, wo bleibt den da der Spass, werden viele sagen? Der kommt dann ganz schnell, wenn die so gewonnenen Daten missbraucht, verkauft oder auf anderem Wege zu z.B. Geld gemacht werden. Selbst US-Kongressabgeordnete fragen Google mittlerweile nach der Vereinbarkeit von Privatsphäre und GoogleGlass. Auf diese Argumentation können wir dann gespannt sein.

Die vorhandenen Funktionen sind noch sehr begrenzt, da sich Google Glass noch in einem frühen Stadium befindet. Alle die sich aber mit der Datenbrille und deren Möglichkeiten beschäftigen, sehen unbegrenztes Potential für ihre Zukunft.

Wie könnte es weitergehen?

Die Kreativagentur Playground aus Toronto hat sich diese und viele andere Möglichkeiten der neuen Datenbrille überlegt und filmisch umgesetzt. Unter dem Titel “What If We Had Glass?” könnt ihr hier die Zukunft mit der Google Datenbrille bestaunen.

Tatsache ist, dass die meisten der gezeigten Features bereits heute von Google oder anderen Firmen auf unseren Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Google Maps oder Google Goggles sind bereits Realität.

Wird Google Glass bald unser Leben in dieser Art begleiten?

Ausblick auf die Zukunft

Dieses Videos soll überspitzt einen Ausblick auf die Zukunft geben. Die Frage bleibt zu klären, ist das wirklich überspitzt? Ich mag garnicht daran denken welche Werbeflut zukünftig auf uns hereinbricht.

Schöne neue Werbewelt, ungeahnte Möglichkeiten.

No Go’s der Google-Glass-Träger

Na ja, es gibt sie zwar noch nicht, aber…

Hier schon einmal ein Ausblick auf die No Go’s der Google-Glass-Träger 🙂

Viele Spass beim Entwickeln von Visionen.

athome-it.de Artikel: Internet: das Ende der Privatspähre?

Facebook-App editiert Smartphone-Kontakte

Die Posse um die von Facebook aufgezwungenen E-Mail-Adressen findet kein Ende. Nachdem das soziale Netzwerk im vergangenen Monat die Kontaktinformationen ohne Rückfrage umgestellt hatte, wurden nun auch die Adressbuch-Einträge etlicher Smartphone-Nutzer editiert.

Nicht genug damit, dass Facebook die E-Mail-Adressen der Mitglieder einfach in benutzername@facebook.com geändert hatte. Nun berichten Smartphone-Nutzer, dass die Facebook-App die im Adressbuch hinterlegten Kontakte bearbeitet.

Facebook sprach von einem Bug, der bei einer Synchronisierung der Facebook-Kontakte mit dem lokalen Adressbuch auftreten kann. Dieser sei darauf zurückzuführen, dass die Facebook-App fälschlicherweise die letzte angelegte E-Mail-Adresse ins Telefonbuch geschrieben habe.

Infolge dessen liefen E-Mails nun nicht mehr im gewollten Postfach auf, sondern eben bei Facebook – und zwar im Ordner Nachrichten\Sonstiges, den nicht jeder überprüft geschweige denn kennt. Damit nicht genug, scheinen an Facebook-Konten versendete E-Mail-Nachrichten auch einfach im Nirwana zu verschwinden.

Vorläufige Gegenmaßnahme

Facebook will den Fehler in seiner App so schnell wie möglich beheben. Als vorläufige Gegenmaßnahme
könnten Smartphone-Nutzer die Adressbuch-Synchronisierung deaktivieren.